Sonntag, 21. Mai 2017

Bußgeld wegen Videoüberwachung



Heute gelten schon strenge Vorschriften, wenn es um den Datenschutz bei Videoüberwachung geht. Verschärft werden diese Gesetze durch die am 27.05.2018 in Kraft tretende EU-Datenschutz-Grundverordnung.  Zudem werden dann auch die Bußgelder drastisch erhöht - bis auf 2% vom Jahrsumsatz.

  • Haben Sie eine Vorabkontrolle gemacht?
  • Haben Sie ein Datenschutzmanagement?
  • Haben Sie Ihre Mitarbeiter umfassend informiert?
  • Haben Sie einen Datenschutzbeauftragten bestellt?

Das "Europäische Institut für die Einhaltung der Datenschutzverordnung" EFDAT prüft kostenlos bei Ihnen, ob Ihre Videoüberwachung  den Datenschutzanforderungen entspricht. So verhindern Sie teure Abmahnungen und Bußgelder

Der EFDAT  Quick-Check für Videoüberwachung in öffentlich zugänglichen Räumen
In nur 3 Minuten stellen wir mit unserem Fragebogen fest, ob bei Ihnen ein Verstoß gegen das BDSG vorliegt. Hier anfordern office (at) efdat.de

Auf Wunsch erhalten Sie danach eine kostenlose und unverbindliche Erstberatung




Mittwoch, 1. März 2017

Hinweispflicht für Planer und Installateur

Als Planer  oder Installateur haben Sie Hinweispflichten



Eine Missachtung der Datenschutzvorschriften kann dazu führen,
dass der Betrieb von Videoanlagen ganz oder teilweise von der jeweiligen Landesdatenschutzbehörde untersagt wird. Zusätzlich ist der Betreiber
nicht unerheblichen Bußgeldern seitens der Behörden, Abmahnungen durch
Mitbewerber oder Schadensersatzforderungen von betroffenen Mitarbeitern
oder Kunden ausgesetzt. 




Entspricht die Installation der Videoanlage nicht in allen Punkten dem  Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) oder 
ab Mai 2018 der EU-Grundverordnung dann ist sie gesetzwidrig. 
Ist diese gesetzwidrige Installation auf einen Beratungsfehler des beauftragten Planers oder Installateurs 
zurückzuführen ist, so können diese in Regress genommen werden, wenn durch deren Planung oder Installation 
gegen das Datenschutzgesetz verstoßen wird. Wenn Sie als Installateur nicht das Risiko eingehen wollen, dass 
Ihnen ein Beratungsmangel unterstellt wird, dann müssen Sie den Betreiber zumindest auf mögliche rechtliche 
Risiken hinweisen, bzw. die Videoüberwachung so planen oder ausführen, dass nicht gegen das Datenschutzgesetz 
verstoßen wird


Bei der Planung, Einführung und dem Betrieb von Videoüberwachungsanlagen sind Datenschutz- Bestimmungen 
zu beachten und genauesten einzuhalten. Welche Maßnahmen vor der Installation einer Videoüberwachung 
gemäß Bundesdatenschutzgesetz und  Beschäftigtendatenschutz  erforderlich sind, erfahren Sie in unserem 
White-Paper „Videoüberwachung am Arbeitsplatz“ oder über das Efdat-Institut. 






Buchen Sie ein Tagesseminar zur Schulung : Datenschutzbeauftragter in Kirchheim-Teck

Samstag, 4. Februar 2017

Videoüberwachung meistens nicht datenschutzkonform

Videoüberwachung in deutschen Einzelhandelsgeschäften ist häufig nicht datenschutzkonform


Die erschreckende Nachricht: ca 85 % aller Videoüberwachungen in Einzelhandelsgeschäften und Gastro-Betrieben entsprechen nicht dem BDSG.


Mehrere Studien des EFDAT-Institut aus Kirchheim-Teck haben ergeben, dass im Einzelhandel so gut wie keine Kenntnisse über den Datenschutz vorhanden sind. Besonders bei Tankstellenpächtern ist das "Nichtwissen" um den Datenschutz sehr verbreitet. Auch in der Gastronomie hängen viele Videokameras häufig im Gastraum, obwohl dies laut Datenschutz ausdrücklich untersagt.

Betroffene Kunden können sich mit Ihrem Beschwerden an den jeweils  zuständigen Landesbeauftragten für Datenschutz wenden. Die Adressen oder Hilfe erhalten Sie bei Retailcoach in Kirchheim.

Dabei sollte jeder, der sich mit Überwachungskameras beschäftigt, eigentlich wissen, was der Gesetzgeber erlaubt und was nicht.

Als Kunde eines  Lokals oder Einzelhandelsgeschäft, dürfen Sie bei jedem Angestellten, nach der Person, die für die Videoanlage zuständig ist, fragen, wenn dies nicht am Eingang auf einem Schild steht.

Auskunftspflicht
Laut Datenschutz müssen Sie in einem Geschäft Auskunft darüber erhalten, wer für die dort installierte Videoüber-wachungsanlage zuständig, bzw. verantwortlich ist. Erhalten Sie diese Auskunft nicht oder  kann Ihnen keine Person namentlich genannt werden, an die Sie sich wenden können, dann ist dies bereits ein eklatanter Verstoß gegen den Datenschutz mit weitreichenden Folgen.

Sie haben das Recht, nachzufragen, was  mit ihren Video-Daten geschieht, wie die gespeichert werden, wie lange, welche Maßnahmen zur Sicherung Ihrer persönlicher Daten getroffen sind, etc.

Einen Report zur "Videoüberwachung in öffentlich zugänglichen Räumen" können Sie  bei Retailcoach in Kirchheim-Teck anfordern.


Wenn Sie Kunde in einem Einzelhandelsgeschäft sind und keine ausreichende Antwort zur dort vorhandenen Videoüberwachung  erhalten oder feststellen , dass Kameras an Standorten installiert sind, an denen sie nicht sein sollten, dann können sie sich an die zuständigen Datenschutz-Behörden oder an Retailcoach in Kirchheim wenden.

www.retailcoach.de

Achtung: Kunden haben einen Auskunftsanspruch
Gemäß § 34 Abs.1 BDSG gilt, dass die „verantwortliche Stelle“ dem Betroffenen auf Verlangen Auskunft zu erteilen hat über

·  die zu seiner Person gespeicherten Daten
·  den Empfänger oder die Kategorien von Empfängern, an die Daten weitergegeben werden
·  den Zweck der Speicherung.

„Verantwortliche Stelle“ ist dabei gemäß § 3 Abs. 7 BDSG jede Person oder Stelle, die personenbezogene Daten für sich selbst erhebt, verarbeitet oder nutzt oder dies durch andere im Auftrag vornehmen lässt. Hinweis: Ausnahmen vom Auskunftsanspruch bestehen nur in wenigen Fällen (z.B. gemäß § 34 Abs.7 BDSG) .

Freitag, 3. Februar 2017

Achtung Tankstellenpächter-Bußgeld vermeiden

Beispiel: Mr. Wash Bußgeld

Das LDI-NRW verhängte gegen Mr. Wash ein Bußgeld in Höhe von insgesamt  64.000 EUR, das sich allerdings aus zwei Komponenten zusammensetzt. 

Zum einen wurde wegen der unzulässigen Videoüberwachung 54.000 EUR fällig. 
Mit einem zusätzlichen Bußgeld in Höhe von 10.000 EUR wurde das Unternehmen bestraft, weil es trotz gesetzlicher Erforderlichkeit keinen betrieblichen Datenschutzbeauftragten bestellt hatte.


Jedes Unternehmen muss einen Datenschutzbeauftragten bestellen, wenn im Geschäft eine Videoüberwachung installiert ist oder mehr als neun Personen (inkl. Inhaber/Geschäftsführung) an der Kasse z.B. Zahlungen per elektronischem Lastschriftverfahren und EC- oder Kreditkarte abwickeln! 
Datenschutzbehörde Rheinland-Pfalz




Wer darf im Unternehmen Datenschutzbeauftragter sein?

Problematisch: Weder Inhaber, Gesellschafter, noch Personen in leitender Funktion können wegen möglicher Interessenkollision zum Datenschutzbeauftragten bestellt werden. Und die Bestellung eines „einfachen“ Mitarbeiters ist ebenfalls problematisch, da zum einen eine gründliche Qualifizierung erforderlich ist und zum anderen der Datenschutzbeauftragte einen erweiterten Kündigungsschutz, vergleichbar mit dem eines Betriebsrats, genießt und von der Aufgabe auch kaum noch entbunden werden kann. So ist ein externer Datenschutzbeauftragter eine durchaus empfehlenswerte Lösung.




Sie erhalten bei einem Tagesseminar von der "EFDAT" alle Informationen und Unterlagen, um als interner oder externer Datenschutzbeauftragter tätig zu werden. 

Das Tagesseminar kostet 220 EUR + MwSt.
Infos beim EFDAT-Insitut



DemKassencoach bei Twitter folgen:

Montag, 2. Januar 2017

EU-DSGVO ohne Beschäftigtendatenschutz

Der neue Beschäftigtendatenschutz in Deutschland ist trotz der neuen EU-Datenschutz-Grundverordnung, der EU-DSGVO nicht geklärt und nicht verabschiedet.

Kann das 40 Mio Arbeitnehmer für den Wahlkampf 2017 sensibilisieren oder ist es den Arbeitnehmern völlig  egal? 


Welcher Arbeitnehmer kümmert sich schon um Datenschutz und um Versprechungen der Parteien?

Am 13.1.2013 verkündet der Bundestagsabgeordnete Frieser auf seiner Internetseite vollmundig die baldige Verabschiedung des seit 2010 vorliegenden Entwurf zur Regelung des Beschäftigtendatenschutz. Großspurig war in einer Pressemitteilung von Frieser noch die Rede von einem "starken Schutz der Daten  für 40 Mio. Arbeitnehmer" und dem "detailliertesten Datenschutz Europas".

 Michael Frieser, MdB  hatte auf seiner Internetseite stehen:
Erst diese christlich-liberale Bundesregierung handelt. Vor allem wird ein starker Schutz der Daten von nahezu 40 Mio. Arbeitnehmern in Deutschland erreicht, der sich nicht nur an der vorhandenen Rechtsprechung orientiert. Er geht sogar darüber hinaus. Damit ist es das detaillierteste Datenschutzrecht Europas. Wichtigste Regelung ist, dass die verdeckte Videoüberwachung in Deutschland umfassend verboten wird.
Zur Erinnerung, Pressemitteilung-Frieser.pdf vom 13.1.2013

Klammheimlich wurde das ganze Thema Beschäftigtendatenschutz von der Regierungskoalition bereits am 26.2.3103 aber wieder auf  Eis gelegt. Anfragen, was denn mit der Reform des Beschäftigtendatenschutzes nun sei, wurden von MDB Frieser nicht beantwortet. Vermutlich ist er von seinen eigenen Parteifreunden nicht darüber informiert worden, das dass Thema Datenschutz im kommenden Wahlkampf als störend angesehen wurde.


Seit Ende 2010 war die Erweiterung des §32 BDSG bereits eine beschlossene Sache und sollte jetzt endlich im Januar 2013 verabschiedet werden.

Schon im Februar war aber dann klar, dass es keine Entscheidung in dieser Legislaturperiode  mehr gibt. Dabei steht in dem Entwurf nichts anderes, als das, was die Gerichte seit Jahren als Recht anerkennen. Eine bessere Vorlage, als das was Recht ist, in ein Gesetz zu packen, hätte sich  Schwarz/Gelb gar nicht wünschen können.
Entwurf eines Gesetzes zur Regelung des Beschäftigtendatenschutzes  vom 3. September 2010

So ist aus dem groß angekündigten „detaillierteste Datenschutzrecht Europas“ nichts geworden. Die schwarz/gelbe Regierungskoalition macht wieder mal einen Rückzieher. So kurz vor der Wahl will es sich die Kanzlerin Merkel weder mit den Gewerkschaften, noch mit den Arbeitgeberverbänden verderben. Eine Lösung muss in der nächsten Legislaturperiode gefunden werden,"  wie der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, Hans-Peter Uhl dann am 26.2. 13 sagte. Siehe: Ruhrnachrichten

Zitat Frieser: Erst diese christlich-liberale Bundesregierung handelt.“
Handeln, lieber Herr Frieser sieht aber anders aus. 40 Mio. Arbeitnehmer sind offensichtlich für die Regierungspartei keine so wichtige Interessenvertretung, dass sie es wert gewesen wären, den Gesetzesentwurf zu verabschieden. Der normale Bürger "Arbeitnehmer" bleibt mal wieder auf der Strecke. Hoffentlich erinnert sich der Bürger bei der kommenden Wahl daran.
Was ist nun die Folge, dieses schwarz-gelben Tohuwabohu mit dem (Beschäftigten-) Datenschutz?

Die Gerichte werden dies in zunehmenden Maße ausbaden müssen, dass es keine klare Gesetzesvorlage gibt. Alles, was nicht eindeutig geregelt ist, führt in unserem streng reglementierten Deutschland leider immer zu Streitigkeiten vor Gericht.
Mit anderen Worten, die Arbeitgeber, die Ihren Datenschutz nicht eindeutig regeln, werden sich in Zukunft schwer tun, es wird nur so hageln von  Schadensersatzforderungen durch  Arbeitnehmer und betroffenen Kunden.

P.S. Wer die Hoffnung hat, dass sich bei der jetzigen schwarz/roten Koalition  oder der künftigen schwarz/gelben-Koalition  etwas ändert, möge sich bei mir melden.

Mehr Infos zum Thema Beschäftigtendatenschutz hier auf dieser Internetseite:

Donnerstag, 22. Dezember 2016

Die Versprechungen der Frau Merkel zur Videoüberwachung

Bessere Videoüberwachung für mehr Sicherheit

Die Bundesregierung will das Sicherheitsniveau in Deutschland erhöhen. Eine Gesetzesänderung soll es privaten Betreibern öffentlicher Anlagen und Veranstaltungen erleichtern, verstärkt Videoüber-wachung einzusetzen. Das Kabinett hat einen Entwurf zur Änderung des Bundesdatenschutzgesetzes beschlossen.

Der Anschlag auf den Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz in Berlin, aber auch das Attentat in Ansbach und der Amoklauf in München im Sommer haben in aller Deutlichkeit gezeigt: Terroristen und Straftäter wählen für Anschläge hochfrequentierte öffentlich zugängliche Anlagen aus, um größtmöglichen Schaden anzurichten.

Schutz von Leben und Gesundheit

Das Kabinett will daher die Regelung über die Videoüberwachung im Bundesdatenschutzgesetz anpassen. 
Der Schutz von Leben, Gesundheit oder Freiheit von Menschen soll bei Videoüberwachungsmaßnahmen durch private Betreiber in öffentlich zugänglichen Räumen als "besonders wichtiges Interesse" gelten. Datenschutzaufsichtsbehörden sollen diese gesetzliche Wertung bei der Prüfung von Videoüberwachung besonders berücksichtigen.
Das betrifft alle Arten von öffentlichen Anlagen, wie Sport- und Vergnügungsstätten oder Einkaufszentren und gilt damit auch für Weihnachtsmärkte. Außerdem werden alle Fahrzeuge des Schienen-, Schiffs- und Busverkehrs einbezogen und dazugehörige Einrichtungen wie Busbahnhöfe oder Fährterminals. Das sind die Nachrichten vom 22.12.2016

Unabhängig davon tritt jedoch am 27.5.2018 die europäische Datenschutzverordnung in Kraft.
Was Frau Merkel ständig  macht, das sind:

Versprechen 
Versprechen 
Versprechen

Schnell die Wähler beruhigen, aber  dann nichts davon einhalten, das ist die jahrelange Taktik von Frau Merkel. Der eingelullte Wähler und die "Lückenpresse" wollen dies aber nicht sehen.



Der Beweis für die Hinhaltetaktik der Frau Merkel ist das Beschäftigtendatenschutzgesetz, aus dem  Jahre 2010


Die schwarz/gelbe Regierungskoalition hat vor der Wahl  40 Mio. Arbeitnehmer schlichtweg betrogen.

Am 13.1.2013 verkündet der Bundestagsabgeordnete Frieser auf seiner Internetseite vollmundig die baldige Verabschiedung des seit 2010 vorliegenden Entwurf zur Regelung des Beschäftigtendatenschutz. Großspurig war in einer Pressemitteilung von Frieser noch die Rede von einem "starken Schutz der Daten  für 40 Mio. Arbeitnehmer" und dem "detailliertesten Datenschutz Europas".

 Michael Frieser, MdB  hatte auf seiner Internetseite stehen:
Erst diese christlich-liberale Bundesregierung handelt. Vor allem wird ein starker Schutz der Daten von nahezu 40 Mio. Arbeitnehmern in Deutschland erreicht, der sich nicht nur an der vorhandenen Rechtsprechung orientiert. Er geht sogar darüber hinaus. Damit ist es das detaillierteste Datenschutzrecht Europas. Wichtigste Regelung ist, dass die verdeckte Videoüberwachung in Deutschland umfassend verboten wird.
Zur Erinnerung, Pressemitteilung-Frieser.pdf vom 13.1.2013

Klammheimlich wurde das ganze Thema Beschäftigtendatenschutz von der Regierungskoalition bereits am 26.2.3103 aber wieder auf  Eis gelegt. Anfragen, was denn mit der Reform des Beschäftigtendatenschutzes nun sei, wurden von MDB Frieser nicht beantwortet. Vermutlich ist er von seinen eigenen Parteifreunden nicht darüber informiert worden, das dass Thema Datenschutz im kommenden Wahlkampf als störend angesehen wurde.



Seit Ende 2010 war die Erweiterung des §32 BDSG bereits eine beschlossene Sache und sollte jetzt endlich im Januar 2013 verabschiedet werden.


Schon im Februar war aber dann klar, dass es keine Entscheidung in dieser Legislaturperiode  mehr gibt. Dabei steht in dem Entwurf nichts anderes, als das, was die Gerichte seit Jahren als Recht anerkennen. Eine bessere Vorlage, als das was Recht ist, in ein Gesetz zu packen, hätte sich  Schwarz/Gelb gar nicht wünschen können.
Entwurf eines Gesetzes zur Regelung des Beschäftigtendatenschutzes  vom 3. September 2010

So ist aus dem groß angekündigten „detaillierteste Datenschutzrecht Europas“ nichts geworden. Die schwarz/gelbe Regierungskoalition macht wieder mal einen Rückzieher. So kurz vor der Wahl will es sich die Kanzlerin Merkel weder mit den Gewerkschaften, noch mit den Arbeitgeberverbänden verderben. Eine Lösung muss in der nächsten Legislaturperiode gefunden werden,"  wie der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, Hans-Peter Uhl dann am 26.2. 13 sagte. Siehe: Ruhrnachrichten

Zitat Frieser: Erst diese christlich-liberale Bundesregierung handelt.“
Handeln, lieber Herr Frieser sieht aber anders aus. 40 Mio. Arbeitnehmer sind offensichtlich für die Regierungspartei keine so wichtige Interessenvertretung, dass sie es wert gewesen wären, den Gesetzesentwurf zu verabschieden. Der normale Bürger "Arbeitnehmer" bleibt mal wieder auf der Strecke. Hoffentlich erinnert sich der Bürger bei der kommenden Wahl daran.
Was ist nun die Folge, dieses schwarz-gelben Tohuwabohu mit dem (Beschäftigten-) Datenschutz?

Die Gerichte werden dies in zunehmenden Maße ausbaden müssen, dass es keine klare Gesetzesvorlage gibt. Alles, was nicht eindeutig geregelt ist, führt in unserem streng reglementierten Deutschland leider immer zu Streitigkeiten vor Gericht.
Mit anderen Worten, die Arbeitgeber, die Ihren Datenschutz nicht eindeutig regeln, werden sich in Zukunft schwer tun, es wird nur so hageln von  Schadensersatzforderungen durch  Arbeitnehmer und betroffenen Kunden.

P.S. Wer die Hoffnung hat, dass sich bei der jetzigen schwarz/roten Koalition sich etwas ändert, möge sich bei mir melden.

Der Beschäftigtendatenschutz - das vergessene Gesetz der Kanzlerin Merkel

Auch im Februarr 2017 gibt es noch keine Neuigkeiten zum "ehemals" groß angekündigten neuen 
Beschäftigtendatenschutzgesetz. 
Seit 2010 dümpelt nun dieser Entwurf vor sich hin und Frau Merkel macht das, was viele Menschen machen. 
Deshalb ist Frau Merkel auch bei vielen Bürgern und Bürgerinnen so beliebt, sie ist eine von uns, sagen viele.  
Allerdings, ein Kapitän, der nicht merkt, wohin das Schiff fährt, läuft Gefahr, dass er eklatant scheitert, wie bei 
der Costa Concordia. Danach werden viele Bürger aufschreien und fragen - weshalb hat die Merkel das nicht 
bemerkt? Die Antwort ist ganz einfach, die Kanzlerin heißt  Merkel und nicht "Merker".


Unangenehme Dinge auf den St. Nimmerleinstag verschieben. Unangenehm deshalb, weil die Gewerkschaften 
dagegen sind,  aber auf der anderen Seite, sich die Rechtssprechung der derzeitigen Situation schon angepasst 
hat. Und Frau Merkel hängt dazwischen und überlegt derweil, wie sie es allen recht machen kann, zumindest so 
recht, dass es sie keine Wählerstimmen kostet.

Dabei ist Merkel lediglich eine Frau, die Ihre Kanzlerarbeit nicht erledigt, sie wartet ab was passiert und sitzt
das in alter "Kohlmanier" aus. Das ist nicht nur beim Beschäftigtendatenschutz  der Fall, sondern wird uns alle auch 
beim EURO hart treffen, wenn der Euro auf Grund läuft. Dann haben wir den vorausgesagten Crash und mit der 
Euro-Schieflage vermutlich auch jede Menge Kollateralschäden. ( Das Buch dazu: Der Crash ist die Lösung)


Vielleicht sollten wir wegen dem Beschäftigtendatenschutzgesetz doch mal bei dem Bundestagsabgeordneten 
Frieser nachfragen, ob der inzwischen weiß, was aus dem Beschäftigtendatenschutz  nun werden soll:
michael.frieser@wk.bundestag.de

Zur Erinnerung, seine Pressemitteilung vom 13.1.2013, dass jetzt das neue Beschäftigtendatenschutzgesetz



Mittwoch, 23. November 2016

Achtung iPhone - Abhören ist nun serienmäßig möglich

Die Cloud - das Risiko ist noch größer, als die größten Gegener jemals vermutet haben

 The Intercept“ berichtet am 21. Nov. 2016 : iPhone versendet ab iOS 9 ohne Wissen der User alle eingehenden und  ausgehenden Anrufe in den iCloud-Dienst

Wer iCloud aktiviert ist direkt mit der NSA verbunden- herzlichen Glückwunsch
Wer jetzt noch die Cloud schön reden will, braucht besondere Argumente.


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Mittwoch, 2. November 2016

Weshalb Sie keine WLAN-Kameras installieren sollten

Einbrecherbanden haben IT-Spezialisten

Bei der steigenden Zahl von Haus und Wohnungseinbrüchen wollen immer mehr Menschen ihr Eigentum mit Kameras schützen. viele Haus- und Wohnungsbesitzer gehen allerdings den ganz falschen Weg. Anstatt zu einem Profi zugehen und nach vernünftiger und vor allem zuverlässiger Kamera-Technik zu schauen, die sich nicht "hacken" lässt und auch nicht wegen Netzwerkausfall abstürzt, denken viele Menschen, sie seien selbst Profi, weil Sie "Google" bedienen können.

Das Internet ist voll mit Bildern über WLAN-Kameras und Billigstprodukten, die im Ernstfall zumeist aber nie richtig funktionieren oder auf denen nur "Ruckelbilder" zu sehen sind, auf denen wiederum nichts zu erkennen ist.

Was der normale Bundesbürger nicht weiß, die Einbrecherbanden haben perfekte IT-Abteilungen, die im Vorfeld ausloten, wer welche Technik im Haus hat.

Alles was über Funk oder WLAN - übertragen wird  ist nach "Außen" sichtbar und für einen Einbruch-IT-Profi geradezu eine Einladung, sich umzuschauen und diese Systeme lahmzulegen. Das gilt natürlich auch für diverse Bluetooth-Steuerungen. Wenn Sie sich eine Verkabelung nicht leisten wollen, dann ist es sie Sache auch nicht wert.

Jeder Einbrecher hat heutzutage zudem einen sogenannten 'Jammer' dabei, mit dem er  WLAN-Kameras und sonstige Funkverbindungen ausschalten oder abfangen kann. ( Autoschlüssel)

Deshalb ist die Installation einer WLAN-Kamera so ziemlich das Nutzloseste, was man zum Schutze einer Wohnung oder eines Ladens installieren kann.

Aber WLAN-  IP-Kameras sind bei Amazon und Co. natürlich sehr günstig, um nicht zu sagen billig, aber im Ernstfall meistens  ziemlich wertlos.



Schade um die 50 oder 60 EUR, die Sie für ein WLAN - Kamera ausgeben, dann ist es billiger ein Schild „ Achtung Videoüberwachung“ für 6 EUR aufzuhängen, das im Ernstfall natürlich auch nichts bringt.



Donnerstag, 27. August 2015

Wie Sie Stornos an Ihrer Ladenkasse verhindern

Stornos, Sofortstorno, Artikelabbruch an der Kasse, 
Betrug durch Mitarbeiter,  dolose Handlungen,
welcher Einzelhändler kennt das nicht?

Wollen Sie wissen, was an Ihren Kassen gemacht wird?

Wenn Sie Ihr Kassenjournal anschauen, dann wissen Sie nicht, was tatsächlich an der Kasse geschehen ist. Ob das stimmt, was der Kassierer zu Ihnen sagt, wissen sie auch nicht.

Mit CASH-PLUS - Kassenüberwachung inkl. Stornokontrolle können Sie immer und jederzeit nachschauen, was an der Kasse geschehen ist. Ideal ist Cash-Plus auch bei Wechselgeldbetrüger oder versehentlicher falscher Geldrückgabe und zusätzlicher Schutz der Mitarbeiter gegen Überfälle.






Mit einem Klick die Stornobuchung herausfiltern und in einem Videofilm sehen, was tatsächlich an der Kasse geschehen ist






Machen sie sich mit dieser automatischen Storno-Kontrolle Ihr Leben leichter

Sie können absolut sicher sein, dass an Ihren Kassennichts mehr schief läuft
 und wieder beruhigt schlafen

Freitag, 10. Juli 2015

Sensation von der Internorga 2014 und 2015

Neue Warenwirtschaftssoftware "Kakom" findet mit einem Knopfdruck
Stornos und andere Manipulationen an Kassen



Sehen, was an der Kasse geschieht - wollen Sie als Geschäftsinhaber mal wieder richtig gut schlafen?


Sie wollen über Twitter informiert werden:

Samstag, 6. September 2014

Kein Datenschutzbeauftragter an Tankstelle kostet 10 000 € Bußgeld

Datenschutzbeauftragter an Tankstelle

Mr. Wash Bußgeld, weil kein Datenschutzbeauftragter bestellt war


Insgesamt verhängte das LDI-NRW gegen Mr. Wash ein Bußgeld in Höhe von 64.000 EUR, das sich allerdings aus zwei Komponenten zusammensetzt. Zum einen wurde wegen der unzulässigen Videoüberwachung 54.000 EUR fällig.


Mit einem zusätzlichen Bußgeld in Höhe von 10.000 EUR wurde das Unternehmen bestraft, weil es trotz gesetzlicher Erforderlichkeit keinen betrieblichen Datenschutzbeauftragten bestellt hatte.





Wer darf im Unternehmen Datenschutzbeauftragter sein?

Datenschutzbeauftragter kann nur sein, wer bei der Wahrnehmung der diesbezüglichen Aufgaben nicht in einen Interessenkonflikt mit anderen Aufgaben gerät. Aus diesem Grund kann beispielsweise ein Geschäftsführer nicht sich selbst zum Datenschutzbeauftragten bestellen, weil er sich ansonsten selbst kontrollieren müsste. Auch beim Leiter der Personalabteilung oder der IT-Abteilung können solche Interessenkonflikte bestehen. Schließlich ist diesen oftmals daran gelegen, dass auch mit personenbezogenen Daten kostengünstig bzw. möglichst effektiv umgegangen wird.






Muss der Datenschutzbeauftragte Mitarbeiter des Unternehmens sein?
Der Datenschutzbeauftragte kann Mitarbeiter des Unternehmens sein, muss es aber nicht. Auch eine externe Person kann zum Datenschutzbeauftragten bestellt werden. Allerdings muss diese auch über die erforderliche Fachkunde und Zuverlässigkeit verfügen.


Ausbildung zum (externen) betrieblichen Datenschutzbeauftragten

Sie erhalten bei einem Tagesseminar von der "Retailcoach" alle Informationen und Unterlagen, um als interner oder externer Datenschutzbeauftragter tätig zu werden. 
Das Tagesseminar kostet 220 EUR + MwSt.

Mehr Infos: Efdat-Institut