Mittwoch, 4. Oktober 2017

WLAN-Kameras locken Einbrecher an

Einbrecherbanden haben IT-Spezialisten

Bei der steigenden Zahl von Haus und Wohnungseinbrüchen wollen immer mehr Menschen ihr Eigentum mit Kameras schützen. viele Haus- und Wohnungsbesitzer gehen allerdings den ganz falschen Weg. Anstatt zu einem Profi zugehen und nach vernünftiger und vor allem zuverlässiger Kamera-Technik zu schauen, die sich nicht "hacken" lässt und auch nicht wegen Netzwerkausfall abstürzt, denken viele Menschen, sie seien selbst Profi, weil Sie "Google" bedienen können.

Das Internet ist voll mit Bildern über WLAN-Kameras und Billigstprodukten, die im Ernstfall zumeist aber nie richtig funktionieren oder auf denen nur "Ruckelbilder" zu sehen sind, auf denen wiederum nichts zu erkennen ist.

Was der normale Bundesbürger nicht weiß, die Einbrecherbanden haben perfekte IT-Abteilungen, die im Vorfeld ausloten, wer welche Technik im Haus hat.

Alles was über Funk oder WLAN - übertragen wird  ist nach "Außen" sichtbar und für einen Einbruch-IT-Profi geradezu eine Einladung, sich umzuschauen und diese Systeme lahmzulegen. Das gilt natürlich auch für diverse Bluetooth-Steuerungen. Wenn Sie sich eine Verkabelung nicht leisten wollen, dann ist es sie Sache auch nicht wert.

Jeder Einbrecher hat heutzutage zudem einen sogenannten 'Jammer' dabei, mit dem er  WLAN-Kameras und sonstige Funkverbindungen ausschalten oder abfangen kann. ( Autoschlüssel)

Deshalb ist die Installation einer WLAN-Kamera so ziemlich das Nutzloseste, was man zum Schutze einer Wohnung oder eines Ladens installieren kann.

Aber WLAN-  IP-Kameras sind bei Amazon und Co. natürlich sehr günstig, um nicht zu sagen billig, aber im Ernstfall meistens ziemlich wertlos.


Schade um die 50 oder 60 EUR, die Sie für ein WLAN - Kamera ausgeben, dann ist es billiger ein Schild „ Achtung Videoüberwachung“ für 6 EUR aufzuhängen, das im Ernstfall natürlich auch nichts bringt.

Wenn Ihnen ein Installateur eine WLAN-Kamera verkauft und installiert hat, dann können Sie den Installateur wegen Beratungsmängel haftbar machen. Es gehört zu den sogenannten Sachwalterpflichten eines Errichters, dass er sich mit der Technik auskennt.
Außerdem darf er nur Videoanlagen installieren die auch datenschutzkonform sind.
Wenn Sie Ihr Nachbar wegen der Videoüberwachung anzeigt, dann nehmen Sie Regress bei dem der die Videoanlage nicht datenschutzkonform und nicht auf dem aktuellen technischen Stand installiert hat.

Billige WLAN-Kameras speichern in aller Regel die Bilddaten in der Cloud, was wiederum zu Problemen mit dem Datenschutz führen kann, weil alle Bilddaten in der Cloud auch gehackt werden können. Vermeiden Sie unbedingt Bildspeicherungen in der Cloud. Speichern Sie die Bilder, sofern erforderlich immer vor Ort auf dem Videogerät.



Aktuelle Nachricht vom 17.10.2017

Kritische Schwachstellen in WLAN-Verschlüsselung – BSI rät zur Vorsicht

Die WPA2-Schwachstellen ermöglichen Angreifern das Mitlesen und Manipulieren von Datenpaketen, die über ein WLAN-Netzwerk gesendet oder empfangen werden. Sie betreffen insbesondere Geräte mit Android und Linux-Betriebssystemen. Windows- und Apple-Betriebssysteme sind eingeschränkt betroffen, hier können die Schwachstellen derzeit nicht in vollem Umfang erfolgreich ausgenutzt werden

Montag, 2. Oktober 2017

Der Installateur haftet, wenn die Videoüberwachung nicht datenschutzkonform ist

Wenn sich ein Installateur oder Planer vor der Installation einer Video-Überwachungs-Anlage nicht davon überzeugt, ob die Videoüberwachung  gegen das BDSG verstößt und dies in seinen Planungsunterlagen nicht belegen kann, dann macht er sich strafbar und haftet im Rahmen der sogenannten Sachverwalterpflicht  für eine nicht datenschutzkonforme Planung und Installation. Wenn der Planer oder Installateur den Betreiber nicht auf das BDSG aufmerksam macht, dann wird er selbst wegen Beratungsmangel in Haftung genommen.


http://dsgvo.news/bdsg-neu


Als Planer  oder Installateur haben Sie Hinweispflichten. Werden diese vernachlässigt, dann haften die Planer und Installateure bei einer nicht datenschutzkonformen Videoüberwachung. von Planern, Errichtern oder Installateuren kann erwartet werden, dass sie imstande sind eine Videoüberwachung mangelfrei zu planen und zu installieren.

Ein Installateur muss beispielsweise wissen, dass es verboten ist in einer Gaststätte den Gastraum zu überwachen oder dass er sogenannte Speed-Domes nur unter ganz bestimmten Gesichtspunkten und nur zu einer ganz bestimmten Zweckerfüllung installieren darf. Wenn dieser Zweck nicht genau in einer Vorabkontrolle aufgeführt ist, kann der Installateur später wegen Beratungsmangel haftbar gemacht werden. Der Handwerker muss sich vor der Übergabe an den Betreiber überzeugen, dass die Videoüberwachung datenschutzkonform ist.


Videoüberwachungen, die ohne Vorabkontrolle und ab 25.5.2018 ohne Datenschutzfolgenabsschätzung installiert werden, haben hohe Bußgelder zu Folge.


Datenschutz-Folgenabschätzung 

Birgt die Art der Verarbeitung personenbezogener Daten voraussichtlich ein hohes Risiko für die persönlichen Rechte und Freiheiten, muss der Verantwortliche bereits vorab eine Abschätzung der Folgen für den Schutz personenbezogener Daten durchführen. Dies ist insbesondere der Fall bei neuen Technologien, aufgrund der Art, des Umfangs, der Umstände und der Zwecke der Verarbeitung (Art. 35 Abs. 1 DSGVO). Die Datenschutz-Grundverordnung nennt in Art. 35 Abs. 3 bestimmte Fallgruppen, bei denen eine Folgenabschätzung stets durchzuführen ist. Dazu zählen das Profiling, die Verarbeitung besonders sensibler Daten sowie eine umfangreiche Videoüberwachung. Bei der Folgenabschätzung ist der behördliche oder betriebliche Datenschutzbeauftragte zu beteiligen (Art. 35 Abs. 2 DSGVO). Zeigt die Datenschutz-Folgenabschätzung ein verbleibendes hohes Risiko, muss zudem die Datenschutzaufsichtsbehörde konsultiert werden (Art. 36 Abs. 1 DSGVO).

Montag, 24. Juli 2017

Datenschutz Quick-Check für Videoüberwachungsanlagen


Dieser Quick-Check kann Ihnen mehrere Tausend Euro an Bußgeld  ersparen.


Prüfen Sie, ob Ihre Videoüberwachung gegen das Datenschutzgesetz verstößt.
In nur 2 Min. wissen Sie, ob Ihnen ein Bußgeld droht.
Handeln zu sofort, bevor es zu spät ist!

Alternativ können Sie den Test auch per QR-Code über Ihr Smartphone machen


Weitere Informationen: www.efdat.de

Mittwoch, 19. Juli 2017

Die Videoüberwachung und die Gefahr von Bußgeld


In Ihrem Geschäft oder auf Ihrem Firmengelände ist eine Video-Überwachungsanlage installiert?

Was Sie derzeit vielleicht noch gar nicht wissen.

Ihre Videoanlage ist  in einem sogenannten  "öffentlich zugänglichen Raum" installiert.

Wissen Sie, was Sie hätten tun müssen, bevor Ihre Videoüberwachungsanlage überhaupt in Betrieb genommen werden durfte?

Beispielsweise vor der Installation eine Vorabkontrolle durchführen und in dieser Vorabkontrolle dokumentieren, zu welchem Zweck die Videoüberwachung installiert werden soll und  welche Gründe dazu geführt haben, dass Sie diese Videoüberwachung installiert haben.

Wenn Sie mit Ihrer Videoüberwachung gegen das BDSG verstoßen, dann kann Sie das hohes Bußgeld kosten. ( Siehe Mr. Wash 64 000 € Bußgeld )

Vermeiden Sie Bußgeld 

Machen Sie deshalb schnell den Video-Datenschutztest

Stellen Sie in 2 Minuten fest, ob Ihre Videoüberwachung „datenschutzkonform“ ist oder ob Sie bereits Bußgeld und Abmahnungen riskieren. Mit dem Video-Datenschutz-Schnelltest können Sie soviel Geld sparen, wie noch nie in Ihrem Leben.
Wenn Sie kein Bußgeld riskieren wollen, dann zögern Sie nicht länger!

Vielleicht fragen Sie sich, weshalb Sie ausgerechnet heute  einen Video-Datenschutztest machen sollten. Es ist doch seither alles "gut" gewesen, niemand hat gefragt, niemand hat sich beklagt, keiner wollte etwas wissen - wo kein Kläger, da kein Richter.
Am 25.Mai 2018 tritt die EU-DSGVO in Kraft, wenn dann Ihre Videoüberwachung  immer noch nicht datenschutzkonform ist, dann kann Sie jeder Besucher aus dem europäischen Ausland verklagen und jeder europäische Mitbewerber abmahnen und die Datenschutzbehörden verhängen zusätzlich ein Bußgeld in einer Höhe, dass Ihnen Tränen in die Augen kommen ( bis zu 4% vom Umsatz). 
Wenn Ihnen die "Vorabkontrolle"  nicht bekannt ist, dann werden Sie spätestens  ab 25. Mai 2018 mit der EU-DSGVO – Datenschutz-Folgenabschätzung noch größere  Probleme  bekommen. Wenn Sie noch keinen betrieblichen Datenschutzbeauftragten bestellt haben, dann sollten Sie schon mal etwa 20.000 € auf die "hohe Kante" legen.
Sagen Sie nicht - wir hätten Sie nicht gewarnt :   Online-Video-Quick-Check


www.efdat.de


Dienstag, 20. Juni 2017

Planer und Installateure haften, wenn die Videoüberwachung nicht datenschutzkonform ist.

Hinweispflicht für Planer und Installateur


Als Planer  oder Installateur haben Sie Hinweispflichten.

Werden diese vernachlässigt, dann haftet der Planer und der Installateur 

bei einer nicht datenschutzkonformen Videoüberwachung




Eine Missachtung der Datenschutzvorschriften kann dazu führen,
dass der Betrieb von Videoanlagen ganz oder teilweise von der jeweiligen Landesdatenschutzbehörde untersagt wird. Zusätzlich ist der Betreiber
nicht unerheblichen Bußgeldern seitens der Behörden, Abmahnungen durch
Mitbewerber oder Schadensersatzforderungen von betroffenen Mitarbeitern
oder Kunden ausgesetzt. 




Entspricht die Installation der Videoanlage nicht in allen Punkten dem  Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) oder 
ab Mai 2018 der EU-Grundverordnung dann ist sie gesetzwidrig. 
Ist diese gesetzwidrige Installation auf einen Beratungsfehler des beauftragten Planers oder Installateurs 
zurückzuführen ist, so können diese in Regress genommen werden, wenn durch deren Planung oder Installation 
gegen das Datenschutzgesetz verstoßen wird. Beispielsweise eine Planung ohne Vorabkontrolle.
Wenn Sie als Installateur nicht das Risiko eingehen wollen, dass Ihnen ein Beratungsmangel unterstellt werden kann,
dann müssen Sie den Betreiber der Videanlage zumindest auf mögliche rechtliche Risiken hinweisen, bzw.
die Videoüberwachung so planen oder ausführen, ( Sachverwalterpflicht) dass nicht gegen das Datenschutzgesetz verstoßen wird


Bereits  bei der Planung und vor der Installation und dem Betrieb von Videoüberwachungsanlagen sind 
Datenschutz- Bestimmungen zu beachten und genauesten einzuhalten. 
Welche Maßnahmen vor der Installation einer Videoüberwachung gemäß Bundesdatenschutzgesetz und  
Beschäftigtendatenschutz  erforderlich sind, erfahren Sie in unserem kostenlosen White-Paper:
 „Videoüberwachung in öffentlich zugänglichen Räumen“  über das EFDAT-Institut. 

Freitag, 16. Juni 2017

Videoüberwachung häufig nicht datenschutzkonform

Videoüberwachungen in deutschen Einzelhandelsgeschäften verstoßen häufig gegen das Datenschutzgesetz


Es ist eine erschreckende Nachricht, ca. 85 % aller Videoüberwachungen in deutschen Einzelhandels-geschäften und Gastronomie-Betrieben entsprechen nicht dem BDSG. Und nun kommt ab 25.Mai 2018  auch noch die EU-DSGVO und das neuen Bundesdatenschutzgesetz.


Info der Landesdatenschutzbehörde
Mehrere Umfragen des EFDAT-Institut aus Kirchheim-Teck haben ergeben, dass im Einzelhandel so gut wie keine Kenntnisse über den Datenschutz vorhanden sind. Besonders bei Tankstellenpächtern ist das "Nichtwissen" um den Datenschutz sehr verbreitet. Auch in der Gastronomie hängen viele Videokameras häufig im Gastraum, obwohl dies laut Datenschutz ausdrücklich untersagt.

Betroffene Kunden können sich mit Ihrem Beschwerden an den jeweils  zuständigen Landesbeauftragten für Datenschutz wenden. Die Adressen oder Hilfe erhalten Sie bei Retailcoach in Kirchheim.

Dabei sollte jeder, der Überwachungskameras installiert hat, eigentlich wissen, was der Gesetzgeber erlaubt und was nicht.
Wer sich nicht mit dem BDSG auskennt, sollte sich schleunigst einen externen Datenschutzbeauftragten besorgen, denn ab Mai 2018 steigen die Bußgelder in Astronomische.

Da sind die 64 000 EUR Bußgeld,  die Mr.Wash im letzen Jahr bezahlt hat, richtige Peanuts gegen das , was jetzt auf den Einzelhandel und die Industrie zukommt





Achtung Einzelhändler die EU-DSGVO und das neue BDSG tritt am 25.Mai 2018 in Kraft.
Wenn Sie wegen Ihrer Videoüberwachung nicht hohe Bußgelder riskieren wollen, dann sollten Sie jetzt schleunigst handeln. Warten Sie nicht, bis Ultimo

Wer sich nicht sicher ist, ob Ihre Videoüberwachung rechtssicher ist, sollte ganz schleunigst diesen Test machen



Einen kostenlosen Report zur "Videoüberwachung in öffentlich zugänglichen Räumen" können Sie  bei Retailcoach in Kirchheim-Teck anfordern.
www.retailcoach.de 


Wenn Sie Kunde in einem Einzelhandelsgeschäft sind und keine ausreichende Antwort zur dort vorhandenen Videoüberwachung  erhalten oder feststellen , dass Kameras an Standorten installiert sind, an denen sie nicht sein sollten, dann können sie sich an die zuständigen Datenschutz-Behörden oder an Retailcoach in Kirchheim wenden.



Donnerstag, 8. Juni 2017

Die Folgen der Datenschutz Folgenabschätzung



Datenschutz Folgenabschätzung
Tägliches Update 8. Juni 2017
Hier ein spannender Link:

WirtschaftsWoche
In knapp einem Jahr ersetzt die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ... Wichtig: Datenschutz ist nicht nur die Aufgabe des Datenschutzbeauftragten. ... welchen Umständen eine Datenschutz-Folgenabschätzung ausgelöst wird.









Freitag, 26. Mai 2017

EU-DSGVO - die EU-Datenschutz-Chaosverordnung

Nachrichten zur EU-DSGVO

Das Datenschutz-Chaos/Tohuwabohu, in der Amtssprache EU-DSGVO genannt, wird langsam aber sicher immer größer.

Immer mehr Fachleute glauben zu wissen, wo es langgeht und immer mehr wissen nicht mehr, wo was steht und wer was meint. (Ähnlichkeiten mit dem deutschen Steurgesetz sind rein zufällig)


Ausbaden müssen dieses EU-DSGVO - CHAOS unserer kleinen Unternehmen im Lande. Geschäftsinhaber, die weder die Zeit noch die Lust haben 134 Seiten des DSAnpUG-EU +188 Seiten EU-Datenschutz-Grundverordnung zu lesen, um zu verstehen, was da gemeint ist. Und mittlerweile wissen dies auch die Fachleute nicht mehr so ganz genau. Die Deutungen der einzelnen Paragraphen gehen in alle Richtungen

Die Briten haben dieses kommende Datenschutz-Choas gerade noch rechtzeitig erkannt und sind schnell noch aus der EU ausgetreten.

Nachrichten vom zur EU-DSGVO

 Nachrichten vom 26.5. zur EU-DSGVO

FinanzNachrichten.de
New York (ots) - Genau ein Jahr vor Inkrafttreten der DSGVO sieht die überwiegende Mehrheit der Unternehmen weltweit (75 Prozent) große ...

it-daily.net
EU Flagge Zwölf Monate bis zum Stichtag: Mit dem Inkrafttreten der auch als „General Data Protection Regulation“ (GDPR) bekannten Europäischen ...

SearchSecurity.de
Unternehmen müssen die EU-DSGVO bis zum 25. Mai 2018 umgesetzt haben. Und da bleibt dank der komplexen Herausforderungen nicht wirklich ...

Wiener Zeitung
In 365 Tagen endet die Schonfrist für Unternehmen, die Vorgaben der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) zu prüfen und umzusetzen.

TÜV Rheinland Blog (Blog)
Mai 2018 – zeitgleich mit der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) – kann ein vollständig reformiertes „Bundesdatenschutzgesetz 2018“ ...

nachrichten-heute.net
New York (ots) – www.nachrichten-heute.net #Nachrichten: Genau ein Jahr vor Inkrafttreten der DSGVO sieht die überwiegende Mehrheit der ...


Sonntag, 21. Mai 2017

Bußgeld wegen Videoüberwachung



Heute gelten schon strenge Vorschriften, wenn es um den Datenschutz bei Videoüberwachung geht. Verschärft werden diese Gesetze durch die am 27.05.2018 in Kraft tretende EU-Datenschutz-Grundverordnung.  EU_DSGVO
Zudem werden dann auch die Bußgelder drastisch erhöht - bis auf 4% vom Jahrsumsatz.

  • Haben Sie eine Vorabkontrolle gemacht?
  • Haben Sie ein Datenschutzmanagement?
  • Haben Sie Ihre Mitarbeiter umfassend informiert?
  • Haben Sie einen Datenschutzbeauftragten bestellt?

Das "Europäische Institut für die Einhaltung der Datenschutzverordnung" EFDAT prüft kostenlos bei Ihnen, ob Ihre Videoüberwachung  den Datenschutzanforderungen entspricht. So verhindern Sie teure Abmahnungen und Bußgelder

Der EFDAT  Quick-Check für Videoüberwachung in öffentlich zugänglichen Räumen
In nur 3 Minuten stellen wir mit unserem Fragebogen fest, ob bei Ihnen ein Verstoß gegen das BDSG vorliegt. Hier anfordern office (at) efdat.de

Auf Wunsch erhalten Sie danach eine kostenlose und unverbindliche Erstberatung




Mittwoch, 1. März 2017

Hinweispflicht für Planer und Installateur

Als Planer  oder Installateur haben Sie Hinweispflichten



Eine Missachtung der Datenschutzvorschriften kann dazu führen,
dass der Betrieb von Videoanlagen ganz oder teilweise von der jeweiligen Landesdatenschutzbehörde untersagt wird. Zusätzlich ist der Betreiber
nicht unerheblichen Bußgeldern seitens der Behörden, Abmahnungen durch
Mitbewerber oder Schadensersatzforderungen von betroffenen Mitarbeitern
oder Kunden ausgesetzt. 




Entspricht die Installation der Videoanlage nicht in allen Punkten dem  Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) oder 
ab Mai 2018 der EU-Grundverordnung dann ist sie gesetzwidrig. 
Ist diese gesetzwidrige Installation auf einen Beratungsfehler des beauftragten Planers oder Installateurs 
zurückzuführen ist, so können diese in Regress genommen werden, wenn durch deren Planung oder Installation 
gegen das Datenschutzgesetz verstoßen wird. Wenn Sie als Installateur nicht das Risiko eingehen wollen, dass 
Ihnen ein Beratungsmangel unterstellt wird, dann müssen Sie den Betreiber zumindest auf mögliche rechtliche 
Risiken hinweisen, bzw. die Videoüberwachung so planen oder ausführen, dass nicht gegen das Datenschutzgesetz 
verstoßen wird


Bei der Planung, Einführung und dem Betrieb von Videoüberwachungsanlagen sind Datenschutz- Bestimmungen 
zu beachten und genauesten einzuhalten. Welche Maßnahmen vor der Installation einer Videoüberwachung 
gemäß Bundesdatenschutzgesetz und  Beschäftigtendatenschutz  erforderlich sind, erfahren Sie in unserem 
White-Paper „Videoüberwachung am Arbeitsplatz“ oder über das Efdat-Institut. 






Buchen Sie ein Tagesseminar zur Schulung : Datenschutzbeauftragter in Kirchheim-Teck

Samstag, 4. Februar 2017

Videoüberwachung meistens nicht datenschutzkonform

Videoüberwachung in deutschen Einzelhandelsgeschäften ist häufig nicht datenschutzkonform


Die erschreckende Nachricht: ca 85 % aller Videoüberwachungen in Einzelhandelsgeschäften und Gastro-Betrieben entsprechen nicht dem BDSG.


Mehrere Studien des EFDAT-Institut aus Kirchheim-Teck haben ergeben, dass im Einzelhandel so gut wie keine Kenntnisse über den Datenschutz vorhanden sind. Besonders bei Tankstellenpächtern ist das "Nichtwissen" um den Datenschutz sehr verbreitet. Auch in der Gastronomie hängen viele Videokameras häufig im Gastraum, obwohl dies laut Datenschutz ausdrücklich untersagt.

Betroffene Kunden können sich mit Ihrem Beschwerden an den jeweils  zuständigen Landesbeauftragten für Datenschutz wenden. Die Adressen oder Hilfe erhalten Sie bei Retailcoach in Kirchheim.

Dabei sollte jeder, der sich mit Überwachungskameras beschäftigt, eigentlich wissen, was der Gesetzgeber erlaubt und was nicht.

Als Kunde eines  Lokals oder Einzelhandelsgeschäft, dürfen Sie bei jedem Angestellten, nach der Person, die für die Videoanlage zuständig ist, fragen, wenn dies nicht am Eingang auf einem Schild steht.

Auskunftspflicht
Laut Datenschutz müssen Sie in einem Geschäft Auskunft darüber erhalten, wer für die dort installierte Videoüber-wachungsanlage zuständig, bzw. verantwortlich ist. Erhalten Sie diese Auskunft nicht oder  kann Ihnen keine Person namentlich genannt werden, an die Sie sich wenden können, dann ist dies bereits ein eklatanter Verstoß gegen den Datenschutz mit weitreichenden Folgen.

Sie haben das Recht, nachzufragen, was  mit ihren Video-Daten geschieht, wie die gespeichert werden, wie lange, welche Maßnahmen zur Sicherung Ihrer persönlicher Daten getroffen sind, etc.

Einen Report zur "Videoüberwachung in öffentlich zugänglichen Räumen" können Sie  bei Retailcoach in Kirchheim-Teck anfordern.


Wenn Sie Kunde in einem Einzelhandelsgeschäft sind und keine ausreichende Antwort zur dort vorhandenen Videoüberwachung  erhalten oder feststellen , dass Kameras an Standorten installiert sind, an denen sie nicht sein sollten, dann können sie sich an die zuständigen Datenschutz-Behörden oder an Retailcoach in Kirchheim wenden.

www.retailcoach.de

Achtung: Kunden haben einen Auskunftsanspruch
Gemäß § 34 Abs.1 BDSG gilt, dass die „verantwortliche Stelle“ dem Betroffenen auf Verlangen Auskunft zu erteilen hat über

·  die zu seiner Person gespeicherten Daten
·  den Empfänger oder die Kategorien von Empfängern, an die Daten weitergegeben werden
·  den Zweck der Speicherung.

„Verantwortliche Stelle“ ist dabei gemäß § 3 Abs. 7 BDSG jede Person oder Stelle, die personenbezogene Daten für sich selbst erhebt, verarbeitet oder nutzt oder dies durch andere im Auftrag vornehmen lässt. Hinweis: Ausnahmen vom Auskunftsanspruch bestehen nur in wenigen Fällen (z.B. gemäß § 34 Abs.7 BDSG) .

Freitag, 3. Februar 2017

Achtung Tankstellenpächter-Bußgeld vermeiden

Beispiel: Mr. Wash Bußgeld

Das LDI-NRW verhängte gegen Mr. Wash ein Bußgeld in Höhe von insgesamt  64.000 EUR, das sich allerdings aus zwei Komponenten zusammensetzt. 

Zum einen wurde wegen der unzulässigen Videoüberwachung 54.000 EUR fällig. 
Mit einem zusätzlichen Bußgeld in Höhe von 10.000 EUR wurde das Unternehmen bestraft, weil es trotz gesetzlicher Erforderlichkeit keinen betrieblichen Datenschutzbeauftragten bestellt hatte.


Jedes Unternehmen muss einen Datenschutzbeauftragten bestellen, wenn im Geschäft eine Videoüberwachung installiert ist oder mehr als neun Personen (inkl. Inhaber/Geschäftsführung) an der Kasse z.B. Zahlungen per elektronischem Lastschriftverfahren und EC- oder Kreditkarte abwickeln! 
Datenschutzbehörde Rheinland-Pfalz




Wer darf im Unternehmen Datenschutzbeauftragter sein?

Problematisch: Weder Inhaber, Gesellschafter, noch Personen in leitender Funktion können wegen möglicher Interessenkollision zum Datenschutzbeauftragten bestellt werden. Und die Bestellung eines „einfachen“ Mitarbeiters ist ebenfalls problematisch, da zum einen eine gründliche Qualifizierung erforderlich ist und zum anderen der Datenschutzbeauftragte einen erweiterten Kündigungsschutz, vergleichbar mit dem eines Betriebsrats, genießt und von der Aufgabe auch kaum noch entbunden werden kann. So ist ein externer Datenschutzbeauftragter eine durchaus empfehlenswerte Lösung.




Sie erhalten bei einem Tagesseminar von der "EFDAT" alle Informationen und Unterlagen, um als interner oder externer Datenschutzbeauftragter tätig zu werden. 

Das Tagesseminar kostet 220 EUR + MwSt.
Infos beim EFDAT-Insitut



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