Die Frage nach dem Preis

Nicht der Preis - sondern der Nutzen ist entscheidend!



Die erste Frage, die beim Kauf einer Videoüberwachung häufig gestellt wird, ist die Frage nach dem Preis. Dabei sollten in erster Linie andere Faktoren eine wichtigere Rolle spielen:




Welches Problem gilt es zu lösen?


Welche Kosten entstehen durch das Problem?


Was möchte ich mit einer Videoüberwachung erreichen?
Gibt es andere Lösungsmöglichkeiten, als eine Videoüberwachung?
              
Wenn ich diese Fragen beantwortet habe, dann weiß ich in aller Regel auch, wie viel Geld ich in eine Videoüberwachungsanlage investieren sollte und möchte. Die Beantwortung dieser Fragen gehört sogar explizit zur Vorabkontrolle, die vor der Installation einer Videoüberwachung zwingend vorgeschrieben ist. Wenn Sie nicht wissen, was eine Vorabkontrolle ist oder ggf. auch keine gemacht haben, dann melden Sie sich schnell bei office@ efdat.de, denn dann haben Sie schon den ersten Verstoß gegen das BDSG (Bundes Datenschutzgesetz) begangen.
                   
Wenn ich mir nur die Frage nach dem Preis stelle, dann besteht vermutlich gar kein richtiger Bedarf nach einer Videoüberwachung, weil keine Notwendigkeit dafür vorhanden ist. Das ist möglicherweise eine Idee, die morgen schon wieder vergessen ist.
                        
Welchen Nutzen hat man aber von einer billigen Videoanlage, die nur Fehlalarme produziert weil sie schnell und schlampig installiert wurde?
                                   
Was bringen Ihnen billige Kameras, die eine schlechte Bildqualität haben weil sie am falschen Platz installiert wurden? Was bringt Ihnen ein billiger Videorekorder, der nur ganz schwierig und nur mit hohem Zeitaufwand zu bedienen ist? Was nützt der billigste Preis, wenn das Videosystem, wegen der schwierigen Software, am Ende gar nicht mehr benutzt wird und in der Ecke steht? Viele Leute lassen sich immer wieder von Billigangeboten ködern, ohne zu bedenken, wie ein Video-System angeschlossen wird und ob es vernünftig und zeitsparend bedient werden kann.
                         
Auch das Qualitätsbewusstsein des Installateurs ist ausschlaggebend. Kann der Installateur auf Ihre Bedürfnisse eingehen oder hat er nur Standardangebote im Programm. Kann er das System vorführen und die Bedienung erklären oder kennt er es selber nur aus dem Internetkatalog seines Großhändlers.
                              
Sehr wichtig ist auch, ob Ihnen der Installateur mit guten Datenschutzkenntnissen zur Seite stehen kann. Wenn Sie von Ihrem Verkäufer nicht auf den Datenschutz hingewiesen werden, dann ist es kein Fachmann für Videoüberwachung zu tun.
  • Haben Sie ein rechtssichere Videoüberwachung?
  • Richtlinien Datenschutz? Beschäftigtendatenschutz?
  • Haben Sie einen betrieblichen Datenschutzbeauftragten?
Bei einem Verstoß gegen das Datenschutzgesetz drohen Bußgelder bis zu 300 000 EUR und ab 25.Mai 2018, wenn die EU-DSGVO in Kraft tritt, dann kommen Bußgelder bis 20 Mio auf Ihre Firma zu, wenn die Videoüberwachung nicht datenschutzkonform ist.

„Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten. Nehmen Sie das niedrigste Angebot an, müssen Sie für das Risiko, das Sie eingehen, etwas hinzurechnen. Und wenn Sie das tun, dann haben Sie auch genug Geld für etwas Besseres“, das wusste schon John Ruskin im letzten Jahrhundert.

Herzliche Grüße aus Kirchheim-Teck